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Joola
Schöler + Micke
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Insgesamt 74 Anträge stehen beim 14. DTTB-Bundestag zur Abstimmung. (Foto: DTTB)
29.11.19   14. DTTB-Bundestag: Zwei Bewerber für das Amt des Vizepräsidenten Sportentwicklung

Beim 14. Bundestag in Frankfurt am Main am 30. November und 1. Dezember bewerben sich gleich zwei Kandidaten auf das Amt des Vizepräsidenten Sportentwicklung des Deutschen Tischtennis-Bundes.

Amtsinhaber Arne Klindt – seit 1997 Mitglied des DTTB-Präsidiums in dieser Funktion – kandidiert erneut. Hessens Verbandspräsident Andreas Hain hat erstmalig seinen Hut in den Ring geworfen. DTTB-Präsident Michael Geiger hatte bereits frühzeitig bekannt gegeben, dass er für zwei weitere Jahre zur Verfügung stehen werde, ebenso wie seine Kollegin und Kollegen im Führungsgremium des DTTB. Für die übrigen Positionen in Präsidium, Ausschüssen und Ressorts sowie den Rechtsprechungs- und Kontrollorganen bewirbt sich jeweils nur ein/e Kandidat/in.

Prominenter Gast aus der Politik bei der DTTB-Vollversammlung ist Peter Beuth. Der Hessische Minister des Innern und für Sport überbringt ein Grußwort der schwarz-grünen Landesregierung an den Bundestag. Auch der Weltverbandspräsident ist persönlich vor Ort. Thomas Weikert informiert über die Pläne und Visionen der ITTF ab 2021 und die wesentlichen Auswirkungen auf Tischtennis-Großveranstaltungen in Deutschland. DTTB-Sportdirektor Richard Prause wird das sehr gute Zwischenzeugnis einordnen, das die von Bundesinnenministerium und Deutschem Olympischen Sportbund beauftragte Experten-Kommission zum Potenzialanalysesystem (PotAS) dem DTTB ausgestellt hat, und die nächsten Schritte aufzeigen. Daneben gibt es Präsentationen über das Ein-Portal-Projekt von DTTB, den Landesverbänden und myTischtennis, die den Status quo erläutern sowie die mögliche digitale Weiterentwicklung zu „Tischtennis 2030“.

Implementierung eines Ethik-Codes / Kindeswohl-Antrag
Neben Reden, Präsentationen und Wahlen stehen 74 Anträge zur Abstimmung. Der DTTB treibt das Thema „Good Governance“ weiter voran und beantragt die Implementierung eines Ethik-Codes, Verfahrensvorschriften bei Verstößen dagegen und einer Ethikkommission. Der Code bildet den übergeordneten ethischen Orientierungsrahmen, in dem Werte und Grundsätze definiert sind, um das Verhalten und den Umgang innerhalb des DTTB und gegenüber Außenstehenden zu bestimmen. Es geht um Toleranz, Respekt und Würde, um Nachhaltigkeit, eine Null-Toleranz-Haltung bei Verstößen gegen Fairplay, bei Doping und Spielmanipulation, um Transparenz, Integrität und Partizipation.

Dazu passt der Antrag des Präsidiums, Spielern im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung die Spielberechtigung für im Regelfall vier Jahre zu entziehen. Damit sollen vor allem Kinder und Jugendliche vor einschlägig verurteilten Intensivtäten geschützt werden. Dieser Antrag zum Thema Kindeswohl beruht auf Erfahrungen aus einem Fall   bei einem anderen Sportverband.

Zusätzliche Altersklassen bei Nachwuchs und Senioren
Der Leistungssportausschuss beantragt die Einführung der zusätzlichen Altersklassen Jugend 8, 9, 10, 16 und 17. Konkrete bundesweite Turniere gibt es für diese Nachwuchs-Jahrgänge noch nicht, aber die Möglichkeit zur Einführung sollte kurzfristig bestehen können.

Für die Senioren beantragt der Ausschuss von DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport Heike Ahlert ähnlich wie der Tischtennis-Verband Niedersachsen die Einführung dreier zusätzlicher Altersklassen: die Senioren 45, 55 und 85. In den Spielklassen ab 60 gibt es bereits Fünf-Jahres-Schritte. Die kürzeren Abstände bei den jüngeren Jahrgängen seien nach Ansicht des Antragsstellers wünschenswert, weil auch diese Spielerinnen und Spieler aufgrund ihres Alters immer mehr an Spielstärke einbüßten. Die Einführung der 85er-Kategorie, die zusätzlich der Thüringer TTV durch einen separaten Antrag unterstützt, sei durch gestiegene Meldezahlen gerechtfertigt. Der Weltverband ITTF hat die Altersklassen 45, 55 und 85 bereits eingeführt. Der europäische Verband ETTU setzt dies bei den Senioren-Europameisterschaften ab 2021 um.

Vereinfachung bei den Spielberechtigungen
Stimmt die Mehrheit des Bundestags zu, wird ab dem 1. Januar 2020 ein Problem gelöst, das in dieser Saison unter anderem Jugend-Nationalspielerin Franziska Schreiner betrifft. Das 17-jährige Nachwuchsass aus Bayern hatte in der Spielzeit 2018/19 im Mannschaftsspielbetrieb in der 1. Damen-Bundesliga für den TV Busenbach aufgeschlagen. Da Schreiners Stammverein mit den entsprechenden Spielberechtigungen im Nachwuchsbereich sowie im Individualbereich der Erwachsenen jedoch ihr Heimatverein TV Hofstetten war und bei ihrem Ausscheiden aus der Altersklasse Nachwuchs zu dieser Saison kein Wechselantrag gestellt wurde, spielt Schreiner nun in der 3. Bundesliga mit Hofstetten statt in der 1. Liga mit Busenbach. Wird der Antrag vom Bundestag befürwortet, verbleibt die Spielberechtigung für den Erwachsenen-Mannschaftsspielbetrieb, sofern diese bei einem Zweitverein lag, im Fall des Ausscheidens aus der Altersgruppe Nachwuchs zukünftig beim Zweitverein, der damit zum Stammverein wird. Der Bayerische Tischtennis-Verband stellt zudem mehrere Anträge zur Änderung der Wettspielordnung im Bereich der Spielberechtigungen.





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28.11.19   Antrag auf Wechsel der Spielberechtigung – Frist endet am 30.11.2019!

Am 30. November 2019 endet die Frist für das Einreichen der Anträge auf Wechsel einer Spielberechtigung. Demnach sind alle Wechselanträge fristgerecht, wenn Sie bis zum 30. November 2019 23:59 Uhr in click-TT eingegeben und „eingereicht“ wurden.

Die Spielberechtigung bleibt für den bisherigen Verein bis zum 31. Dezember 2019 bestehen und wird zum 1. Januar 2020 für den neuen Verein erteilt.  


Hinweis für Vereine zum ausschließlichen Wechsel der Spielberechtigung für den Erwachsenen-Mannschaftsspielbetrieb (SBEM)


Damit ein Zweitverein fristgerecht zum 30. November einen Wechselantrag der Spielberechtigung für den Erwachsenen-Mannschaftsspielbetrieb (SBEM) stellen kann, muss der Stammverein zuvor im passwortgeschützten Vereinsbereich von click-TT unter dem Reiter „Spielberechtigungen“ eine SBE für den Spieler beantragt haben. Andernfalls wird dem Zweitverein diese Wechseloption nicht angeboten.





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Kleingruppenarbeit zum Thema "Zusammenarbeit Schule und Verein". (Foto: TTVN)
27.11.19   "Kreisverband 2022" im Fokus der zweitägigen TTVN-Hauptausschusssitzung

Am Wochenende trafen sich die Mitglieder des TTVN-Hauptausschusses zu einer zweitägigen Sitzung in Hannover.

Am ersten Tag der 9. Hauptausschusssitzung standen die Kreis-, Stadt- und Regionsverbände des TTVN im Mittelpunkt. Mit Unterstützung von Moderatorin Anika Brehme (Stadtsportbund Hannover) arbeiteten die Delegierten an den vier Schwerpunktthemen Personalgewinnung, Zusammenarbeit Schule und Verein, Mitgliedergewinnung und Aus- und Fortbildung. Sie entwickelten erste Maßnahmen und versuchten Kür- und Pflichtaufgaben voneinander zu trennen.

Jochen Lang, Geschäftsführer der mytischtennis GmbH, war aus Düsseldorf angereist, um die Vertreter der Kreis-, Stadt- und Regionsverbände aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen unserer Gesellschaft zu informieren. Er zeigte sich erfreut, dass mit inzwischen mehr als 172.000 registrierten Usern, davon mehr als 52.000 mit Premiumaccount, alle Erwartungen übertroffen wurden. Der TTVN sei leider im Verhältnis zur Größe des Verbandes und gegenüber den anderen großen Landesverbänden noch unterrepräsentiert. Lang ging auch auf die Performanceprobleme des vergangenen Wochenendes ein und erläuterte die Komplexität des Systems. In den nächsten Wochen soll die Livescoringfunktion frei geschaltet werden und dann können die Ergebnisse unmittelbar in click-TT übertragen werden.

Am Sonntag fanden sich neben den „Routinethemen“ Finanzen und Personal diverse andere auf der Agenda. TTVN-Mitarbeiterin Kerstin Schlangen erläuterte das zurzeit recht aufwendige Verfahren bei der Abbildung von Spielgemeinschaften. Der manuelle Aufwand ist hoch und darum soll geprüft werden, ob eine weitest gehende Automatisierung des Prozesses zu vertretbaren Kosten programmiert werden kann.

Andreas Koy, Vorsitzender des TTKV Rotenburg-Wümme, hatte darum gebeten, die Finanzierung der Landestrainer im TTVN zu erklären. Geschäftsführer Heinz-W. Löwer machte deutlich, dass der LSB Internats- und Schwerpunktsportarten in besonderer Weise fördere und einen erheblichen Anteil der Kosten übernehme. Er wies zudem darauf hin, dass die Förderung in hohem Maße von der formalen Qualifikation (Studium, Lizenzen) abhängig sei.

Andreas Heunisch, Vorsitzender der Region Ems-Vechte, stellte den erfolgreichen Prozess zur Verschmelzung der Kreisverbände Grafschaft Bentheim und Emsland zur Region Ems-Vechte vor. Auslöser waren die vakanten Vorstandspositionen und sinkenden Vereinszahlen. Er hob hervor, dass das klar strukturierte Verfahren unter Beteiligung der Vereine einvernehmlich gelaufen sei und zu großen Mehrheiten geführt habe. Dabei habe man die Finanzierung des neuen Verbandes auf gänzlich neue Füße gestellt. Es werde nur noch eine spielerbezogene Abgabe bei den Erwachsenen erhoben. Jugendliche seien von Beiträgen befreit und zudem werde die Teilnahme am Spielbetrieb oberhalb der Regionsebene finanziell unterstützt.

TTVN-Präsident Heinz Böhne zeigte sich erfreut über die anregenden Diskussionen und den fairen Umgang miteinander.





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Holt sich den Titel: Mia Griesel beim Top 24-Turnier in Landsberg. (Foto: TTVN)
25.11.19   Top 24-Bundesranglistenturnier: Mia Griesel gewinnt Mädchen 15-Konkurrenz

Beim Top 24 Bundesranglistenturnier am vergangenen Wochenende in Landsberg (Sachsen-Anhalt) haben sich mit Mia Griesel (TSV Lunestedt), Faustyna Stefanska (TuS Horsten) und Sören Dreier (SuS Rechtsupweg) drei TTVN-Athlet*innen einen Platz für das DTTB-Top 12 am 15. und 16. Februar in Kenten (Nordrhein-Westfalen) gesichert.

Einen äußerst überzeugenden Auftritt bot die Lunestedter Spielerin Griesel bei den Mädchen 15. Die Zweitplatzierte des Top 48-Turniers Ende Oktober startete ebenso souverän in die Veranstaltung und gab in der Gruppenphase lediglich einen Satz ab. Auch die darauffolgenden zwei Spiele gegen Melinda Maiwald (TTV Hövelhof) in der Zwischenrunde und Sarah Rau (Sportclub Niestetal) im Halbfinale absolvierte sie mühelos mit 3:0 Sätzen. Im Finale wartete Laura Kaim (TTC Seligenstadt) auf die Dreizehnjährige. Griesel geriet zunächst in Rückstand, konnte das Spiel im zweiten Satz aber wieder an sich reißen und Kaim mit 3:1 in einem offenen Schlagabtausch bezwingen.

Faustyna Stefanska holte sich bei den Mädchen 15 den siebten Platz und ist damit ebenfalls für das Top 12-Turnier qualifiziert. In der Jungen 15 Konkurrenz schrammte Sören Dreier knapp am Siegerpodest vorbei. Im kleinen Finale unterlag er dem Hessen Tayler Fox (TTC OE Bad Homburg 1987) in drei Sätzen. Laurin Struß (TV Sottrum) belegte Platz 13 und hat damit noch die Chance als Nachrücker in die Finalveranstaltung Mitte Februar einzuziehen.

Heye Koepke (Hannover 96), der Bronzemedaillengewinner des Top 48-Turniers, musste nach dem zweiten Spiel krankheitsbedingt aussteigen.

Der TTVN ging mit insgesamt 12 Spieler*innen in das Rennen um die Qualifikationsplätze. Alle weiteren Ergebnisse der niedersächsischen Teilnehmer*innen finden sich hier.





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Erzielte beim Top 48-Bundesranglistenturnier der Jugend 18 Bronze: Heye Koepke. (Foto: Dieter Gömann)
21.11.19   Mit zwölf Niedersachsen zum Top 24-Bundesranglistenturnier Jugend 15 / Jugend 18

Am kommenden Wochenende findet in Landsberg (Sachsen-Anhalt) das Top 24 Bundesranglistenturnier der Jugend und Schüler statt.

Für das Teilnehmerfeld, das sich in den vier Konkurrenzen Mädchen 18 und 15 sowie Jungen 18 und 15 aus den jeweils 20 besten Akteuren des Top 48 sowie vier vom DTTB-Ressort Jugendsport nominierten Spielern zusammensetzt, geht es nicht nur um die begehrten Titel, sondern auch um die direkte Qualifikation für das Bundesranglistenfinale DTTB-Top 12, das am 15. und 16. Februar in Kenten (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen wird.

Für den TTVN werden folgende Athleten in den einzelnen Klassen an den Start gehen:

  • Mädchen 15: Hannah Detert (MTV Jever), Mia Griesel (TSV Lunestedt) und Faustyna Stefanska (TuS Horsten)
  • Jugend 15: Sören Dreier (SuS Rechtsupweg), Justus Lechtenbörger (MTV Jever), Bastian Meyer (TTC Haßbergen) und Laurin Struß (TV Sottrum)
  • Mädchen 18: Viola Blach (RSV Braunschweig) und Lisa Göbecke (Torpedo Göttingen)
  • Jungen 18: Leon Hintze (TSV Algesdorf), Heye Koepke (Hannover 96) und Vincent Senkbeil (TSV Wrestedt-Stederdorf)

Weitere Infos finden Sie hier.





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Gelungene Überraschung: Marion Flick (4.v.l.) wird zur Vereinsheldin ernannt. (Foto: SV Ochtersum)
19.11.19   Esenserin Marion Flick ist nun Vereinsheldin

Landesweites Aktionsprogramm "Ehrenamt überrascht" ehrt langjährige Mannschaftsführerin.

Freitag, der 07. November 2019 - 19:15 Uhr - die Sporthalle des SV Ochtersum ist dunkel. Die Mannschaftsführerin der Tischtennis-Damen Marion Flick schließt die Türen für das bevorstehende Punktspiel gegen den TuS Victorbur auf und geht Richtung Haupthalle, um dort das Licht anzumachen. Plötzlich sind überall Konfetti und Luftballons und sie wird bejubelt. „Was ist es denn hier los“, denkt sie sich und berichtet hinterher, dass sie erst gar nicht verstanden hat, dass es nur um sie geht. Sie dachte zunächst an eine Ehrung für die Mannschaft für die Meisterschaft der vergangenen Saison.

Genau für solche Überraschungsmomente ist das Aktionsprogramm „Ehrenamt überrascht“ vom Landessportbund Niedersachsen bekannt. Abseits der klassischen Ehrungsformen für ehrenamtliches Engagement werden hier Personen geehrt, die sich ohne ein gewähltes Vorstandsamt eher im Hintergrund freiwillig engagieren. Wie auch Marion Flick, die sich seit vielen Jahren um die Termin- und Punktspielorganisation bei den Tischtennis-Damen des SV Ochtersums kümmert. Neben den Pflichtaufgaben einer Mannschaftsführerin nimmt sie sich auch den zwischenmenschlichen Dingen an und organisiert gemeinsame Aktionen. „So eine Bürgermeisterin“ so das Synonym der Mannschaft für die Tätigkeit, „hat nicht jeder“, zitiert Wiebke Hartmanns, die die Ehrung mit großem Dank im Namen der gesamten Mannschaft ausspricht, die anderen Tischtennis-Damen.

Für diese Leistungen wird sie zur Vereinsheldin des Landessportbundes Niedersachsen ernannt. Diese Ernennung und die dazugehörige Urkunde überreichten der erste Vorsitzende des Kreissportbundes Wittmund Alfred Helmers und die Sportreferentin der Sportregion Jenny Hähnel. Alfred Helmers ist stolz, diese erste Ehrung der Sportregion in 2019 beim SV Ochtersum an so eine engagierte Frau übergeben zu können und hofft, dass sich einige ein Beispiel daran nehmen und sich auch freiwillig engagieren.

Auch der Vorstand des SV Ochtersum, vertreten durch den Spartenleiter Tischtennis Marcel Bruns bedankt sich recht herzlich für das Engagement - nicht nur als Mannschaftsführerin, sondern auch als motivierte Helferin im Festausschuss und bei sonstigen Aktivitäten des Vereins. „Ohne Marion würde definitiv etwas fehlen“, so Bruns, der auf ein noch langes  Weiterführen des Engagements hofft. (Text: Wiebke Hartmanns)

Mehr Informationen zum Aktionsprogramm Ehrenamt überrascht gibt es unter www.vereinshelden.de und zum SV Ochtersum unter www.sv-ochtersum.de.





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Acht abwechslungsreiche Tischtennisstationen warteten auf die teilnehmenden Kinder. (Foto: TTC Brochdorf)
16.11.19   Aus den Vereinen: Erster Tag des Jugendtischtennis beim TTC Brochdorf

Im Folgenden berichtet der TTC Brochdorf aus dem Tischtennis-Regionsverband Heidekreis über eine gelungene Aktion zur Nachwuchsgewinnung im Verein.

Am 8. Oktober 2019 haben wir in der Neuenkirchener Sporthalle den ersten Tag des Jugendtischtennis im TTC Brochdorf durchgeführt. Unser Ziel war es, Schüler und Jugendlichen für unseren schnellen und spannenden Sport zu gewinnen um unsere Jugend zu verstärken. Ein Ergebnis vorweg, zwar waren nicht sehr viele Teilnehmer anwesend, was vermutlich auf unsere noch zu geringe Werbung zurückzuführen ist, aber von den sieben anwesenden sind immerhin drei weiter zum Training gekommen. Ich würde das als Erfolg bezeichnen, der den Aufwand lohnt.

Zur Aktion selber: An acht Stationen haben wir Übungs- und Spielformen des Tischtennis vorbereitet.

Jede Station wurde von den Teilnehmern zehn Minuten bearbeitet, dann gab es einen Stationswechsel. Zur Belohnung gab es an jeder Station ein "Stanzloch" in die Laufkarte und das Versprechen: "Wer alle acht verschiedenen Stanzlöcher am Ende hat, bekommt eine Überraschung". Nach Koordinationsübungen, Ballroboter, Rundlauf, Zielaufschlägen, Ballzielschießen und freiem Spiel waren alle hinterher begeistert, wie vielfältig unsere Sportart doch ist. Teilnehmer wie auch Betreuer hatten eine Menge Spaß und es gab zur Belohnung für jeden Teilnehmer eine Medaille mit Erinnerungswert.

Unser Ergebnis: Im nächsten Herbst werden wir diese Aktion erneut starten, diesmal aber für mehr Werbung in den örtlichen Zeitungen sorgen. Der Aufwand ist, einmal vorbereitet, überschaubar, die Kosten sind tragbar. (Text: Marc Wellmann, Jugendtrainer des TTC Brochdorf)





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Der Gejagte: Markus Rinne geht als Titelverteidiger in das TTVN-Race Finale 2019. (Foto: TTVN)
15.11.19   TTVN-Race: Wer gewinnt das große Finale 2019?

250 neue Spieler*innen, 22 neue Vereine und über 800 Turnierteilnahmen mehr – das sind die Erfolgszahlen im dritten Jahr der Turnierserie in Niedersachsen.

Das TTVN-Race powered by JOOLA 2019 ist kräftig gewachsen und hält in immer mehr Kreis- und Regionsverbänden Einzug. Vom 1. Januar bis 31. Oktober wurden 526 Races von 88 niedersächsischen Vereine mit 1294 Spielern*innen durchgeführt.

Eine Veranstaltung, die den krönenden Abschluss der erfolgreichen Saison bildet, fehlt aber noch: Das große Finale am 23. November. Die acht besten Teilnehmer*innen aus den beiden Wertungskategorien „Punkterangliste“ und „Teilnahmenrangliste“ werden in der Akademie des Sports Hannover den Gesamtsieger ermitteln und dürfen sich zugleich auf ein Galabuffet mit anschließender Siegerehrung, Übernachtung und Frühstück freuen.

In beiden Ranglisten souverän auf Platz 1 gelandet ist der Spieler, dessen TTVN-Race Trikot den Aufdruck „Imperator“ trägt. Der Altwarmbüchener Markus Rinne ist einmal mehr das Maß aller Dinge und löst im dritten Jahr in Folge das Ticket für das Finale. Ob es diesmal für die Titelverteidigung reicht, ist jedoch fraglich. Denn der SV Bolzumer Lukas Brinkop, gilt mit seinem Q-TTR-Wert von über 2000 Punkten unbestritten als heißester Kandidat für den Gesamtsieg. Jüngster Teilnehmer im Feld, mit ebenfalls guten Aussichten auf das Siegerpodest, ist der sechzehnjährige Lennard Kruschewski. Er schlägt für den VfL Westercelle in der Niedersachsenliga Jungen auf.

Für Spannung dürfte somit gesorgt sein, wenn am 23. November um 14:00 Uhr in Hannover der Startschuss fällt. Zuschauer*innen sind herzlich willkommen.

Die Ausschreibung, die Teilnehmerliste sowie alle weiteren Informationen zum TTVN-Race Finale finden Sie hier.





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Jetzt anmelden zum TTVN-Sommercamp 2020! (Foto: Stephan Hartung)
14.11.19   Anmeldephase für TTVN-Sommercamp 2020 eröffnet

Ab sofort startet die Anmeldephase zum Sommercamp 2020. Die 18. Auflage des Camps findet im kommenden Jahr wie gewohnt in der letzten Woche der Sommerferien vom 17.-21. August 2020 in der Akademie des Sports Hannover statt.

Es stehen wieder 100 Plätze für tischtennisbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter von 8 - 15 Jahren für das vielfältige Trainingslager zur Verfügung. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Altersgrenze auf 15 Jahre herabgesetzt. Ab dem 16. Lebensjahr besteht die Möglichkeit die Jugendleiterausbildung beim Sommercamp zu besuchen. Zudem werden zwei C-Trainer Fortbildungen angeboten. Im vergangenen Jahr nahmen fünf Kinder und Jugendliche mit körperlichen und oder geistigen Beeinträchtigungen am Sommercamp teil. „Wir hoffen, dass es sich langsam rumspricht, dass wir bewusst Bedingungen schaffen, die ein Mitwirken eines jeden Sportlers möglich machen und hoffen auch für 2020 wieder auf Teilnehmende mit körperlicher und oder geistiger Beeinträchtigung. Sie sind für alle Teilnehmenden des Camps ein großer Gewinn“, erklärt Markus Söhngen, Referent Lehrarbeit und Sommercamp-Organisator.

Neugierig geworden? Die Jugendleiter der diesjährigen Ausbildung haben das Camp in einem Trailer sehr schön zusammengefasst. Zudem finden sich Impressionen auf dem TTVN-Facebook-Profil unter www.facebook.com/ttvn.de.

Hier geht’s zur Anmeldung zu den verschiedenen Angeboten.





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Gelebte Inklusion: Fußgänger beim Tischtennis im Rollstuhl. (Foto: Manfred Steinbrenner)
11.11.19   DTTB-Workshop: Inklusion und Nachhaltigkeit verantworten

Der inklusive Sport und Bewegungen wie "Fridays for Future" zeigen auf, wie Inklusion und Nachhaltigkeit uns und unsere Umgebung prägen. Was das in uns verändert und wie wir andere zu diesem Wandel motivieren, wird Thema eines DTTB-Workshops vom 6. bis 8. Dezember im Düsseldorfer Tischtenniszentrum (DTTZ) sein. Anmeldeschluss ist der 17. November.

Die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten, dafür bietet der Sport ein großartiges Instrument. Der Workshop soll sich den Themen spielerisch annehmen und diese verbinden.

Mitmachen kann jeder, der mindestens 16 Jahre alt und im Tischtennis aktiv ist und sich für die globale Verantwortung der Themen Inklusion und Nachhaltigkeit interessiert. Vorkenntnisse müssen nicht vorhanden sein.

Die Teilnahme an der Veranstaltung, die Unterkunft sowie die Verpflegung sind kostenlos. Die Beteiligung an allen Programmpunkten von Freitag bis Sonntag ist Voraussetzung für die Workshopteilnahme und die Erstattung der Reisekosten.

Viele weitere Infos sind der Ausschreibung zum Workshop zu entnehmen, die ebenso zum Download bereit steht wie das Anmeldeformular.

Weitere Informationen erteilt zudem auf Nachfrage Frédéric Peschke, Sport-Inklusionsmanager des DTTB, der unter Telefon 069 695019-30 und per E-Mail peschke.dttb@tischtennis.de erreichbar ist.

Ausschreibung zum Workshop Inklusion
Anmeldeformular zum Workshop Inklusion





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Eine feste Größe im Terminkalender des TTKV Wittmund: Die Trainer*innen Aus- und Fortbildung in Blomberg. (Foto: Thomas Bienert)
09.11.19   Trainer*innen Aus- und Fortbildung im Kreis Wittmund

Seit Jahren besteht für Regions- und Kreisverbände sowie Vereine im TTVN die Möglichkeit dezentrale Aus- oder Fortbildungsmaßnahmen vor Ort durchzuführen.

Dieses Angebot wird gerne von Tischtennisspieler*innen angenommen, weil vielen der Weg nach Hannover zu weit ist. Im Kreisverband Wittmund fanden am vergangenen Wochenende (2.-3.11.2019) direkt zwei Veranstaltungen gleichzeitig statt. Neben einer Fortbildung für C-Trainer*innen wurde für interessierte Einsteiger*innen eine STARTTER-Ausbildung durchgeführt. So nutzten insgesamt 33 Teilnehmende aus der Region eines der dezentralen Qualifizierungsangebote in der Blomberger Sporthalle.

Die Veranstaltung im Kreis Wittmund ist allerdings alles andere als eine Premiere. Der Kreisvorsitzende Thomas Bienert, organisiert schon seit vielen Jahren Aus- und Fortbildungsangebote für die Tischtennisspieler*innen in der Region. Im Laufe der Zeit ist er dann dazu übergegangen direkt zwei Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig anzubieten.

„So groß müssen ja nicht direkt alle Kreis- und Regionsverbände denken. Aber vielleicht besteht Bedarf für eine STARTTER-Ausbildung vor der Haustür. Zur Durchführung wird lediglich eine Halle benötigt, in der man mindestens sechs Tische stellen kann“, erklärt Markus Söhngen. Interessierte Regions-, Kreis- und Vereinsvertreter können sich direkt an den TTVN-Referenten für Lehrarbeit (E-Mail: soehngen@ttvn.de; Tel.: 0511/9819413) wenden.

Alle Termine zu den Aus- und Fortbildungsangeboten im TTVN finden sie im Seminarkalender von click-TT.





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Erst Nachwuchs und dann den Breitensportpreis gewinnen. (Foto: U. Sialino)
08.11.19   SV Emmerke gewinnt DTTB-Breitensportpreis

Die sechs Gewinner des vom Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) ausgelobten Breitensportpreises 2019 stehen fest.

Insgesamt 116 Klubs bewarben sich in diesem Jahr für den von den Firmen Butterfly, Donic und Joola unterstützten und mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Preis. Zu den glücklichen Gewinnern zählt mit dem SV Emmerke auch ein niedersächsischer Verein. Der SV Emmerke (Kreis Hildesheim) darf sich über einen Scheck der Sponsoren in Höhe von 500 Euro sowie über eine Ballpyramide des DTTB freuen. Den Gewinn ermöglichten ihm vier breitensportliche Angebote: Die mini-Meisterschaften, Trainerausbildungen, die Beschäftigung eines Freiwilligendienstleistenden und Kooperationen zwischen Schule und Verein.

„Wir freuen uns sehr über den Preis. Die Aktionen sind sehr wichtig für uns und werden auch im nächsten Jahr fortgeführt. Sie ermöglichen uns, insbesondere junge Leute für den Tischtennissport zu begeistern. Außerdem soll die Teilnahme an der DTTB-Aktion den Einsatz und die Arbeit unserer Trainer*innen hervorheben. Die 500 Euro werden direkt in die Finanzierung weiterer Projekte, Veranstaltungen und Materialien fließen“, berichtet Wolfgang Bunnenberg, Abteilungsleiter Tischtennis beim SV Emmerke. Die Ehrung erfolgt im Rahmen der German Open 2020 (28.1. bis 2.2.) am ersten Februarwochenende in Magdeburg.

Bewerben Sie sich für den Breitensportpreis 2020
Der Breitensportpreis 2019 ist vergeben, aber das nächste Jahr wirft schon seine Schatten voraus und lohnt sich auch diesmal wieder für jeden Teilnehmer. Die Bewerbungsunterlagen für den Breitensportpreis stehen interessierten Vereinen bereits jetzt zum Download zur Verfügung.

An der DTTB-Aktion kann jeder Verein teilnehmen. Voraussetzung ist die Teilnahme an mindestens vier Breitensportangeboten in einem Jahr. Da der Breitensportpreis verlost wird, haben kleine und große Vereine die gleichen Chancen auf einen Gewinn!

Außerdem: Mit der Durchführung breitensportlicher Aktionen gewinnen und binden Sie Mitglieder für ihren Verein und schaffen Aufmerksamkeit für sich und den Tischtennissport in der Öffentlichkeit.





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Silber im Teamwettbewerb für Mia Giesel (l.) und Jele Stortz. (Foto: Broich)
07.11.19   Mia Griesel holt Silber und Bronze bei Slovak Cadet Open

Erfolgreiche Ausbeute für Mia Griesel (TSV Lunestedt) bei den Slovak Cadet Open in Nitra.

Im Teamwettbewerb der Schülerinnen holte sie sich Silber an der Seite von Jele Stortz (DJK Offenburg). Nach einem 3:2 im Halbfinale gegen Polen konnte erst Frankreich den Siegeszug des favorisierten deutschen Duos stoppten, die im Endspiel allerdings nur im Doppel zu einem Punktgewinn kamen. Mia Griesel sicherte sich zudem eine Bronzemedaille im Doppelwettbewerb. Hier ging sie mit der Slowakin Dominika Wiltschkova an den Start.

Im zwölfköpfigen DTTB-Aufgebot standen zudem Sören Dreier (SuS Rechtsupweg) und Faustyna Stefanska (TuS Horsten). Für Stefanska war es der erste internationale Einsatz im Nationaldress.

Alle Ergebnisse unter http://bit.ly/2JMfWDV.





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06.11.19   DSJ sucht Tischtennisvereine für deutsch-griechischen Austausch

Die Deutsche Sportjugend (dsj) sucht Tischtennisvereine, die an der Umsetzung von deutsch-griechischen Jugendbegegnungen ab dem Jahr 2020 interessiert sind.

Ziel dieser Begegnungen, bei denen der Sport als verbindende Kraft im Zentrum steht, ist die Stärkung des interkulturellen Dialogs Jugendlicher der beiden Nationen. Die Jugendgruppen können im Alter von ca. 12 bis 26 Jahren sein. Von der Partnersuche über die Finanzierung bis zur Organisation – die dsj bietet folgenden Service an: Dafür bietet die Deutsche Sportjugend (dsj) folgenden Service an:

  • Unterstützung bei der Vermittlung geeigneter deutscher und griechischer Partnerorganisationen 
  • Organisation einer deutsch-griechischen Partnertagung im März 2020 in Deutschland zum Kennenlernen der griechischen Partnerorganisation und der Sport- und Jugendstrukturen in beiden Ländern
  • Kontinuierliche Beratung und Begleitung der Sportvereine bei der Vorbereitung ihres Jugendaustauschs
  • Förderung einer deutsch-griechischen Jugendbegegnung aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans (KJP) des Bundes

Deutsch-Griechische Partnertagung 2020
Die Deutsch-Griechische Partnertagung im Februar 2020 dient der Vermittlung und dem Aufbau von deutsch-griechischen Vereinspartnerschaften. Ziel der Veranstaltung ist das gegenseitige persönliche Kennenlernen sowie das gemeinsame Planen von ersten Begegnungsprojekten. Durch Hinweise zu Inhalten, Finanzierung und pädagogischer Gestaltung der Programme soll die erste Planung erleichtert werden Die Partnertagung wird von der dsj in Kooperation mit der Griechischen Olympischen Akademie organisiert und aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Teilnahmegebühr liegt bei 100,- Euro. Darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung, Programmkosten und die Erstattung der Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz.

Voraussichtlicher Termin: 05.02. - 09.02.2020 Interessierte Vereine füllen bitte bis 07.11.2019 das Formular zur Partnersuche aus: www.dsj.de/international/suche-einer-partnerorganisation/suche-eines-partnervereins 

Eine Teilnahme an der Partnertagung ist möglich, wenn im Vorfeld die Vermittlung einer deutschgriechischen Vereinspartnerschaft erfolgreich war.  Die dsj steht weiterführenden Fragen gerne zur Verfügung:

Nina Kilian
E-Mail: kilian@dsj.de 
Tel: 069 6700 251





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04.11.19   Mit dem Sport-Stipendium von AFS und djs im Ausland zur Schule gehen

Alle Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren aufgepasst: Du lebst für deine Sportart und engagierst dich zusätzlich noch in einem Verein?

Dann bewirb dich jetzt für das Sport-Stipendium von AFS und Deutscher Sportjugend (djs) und verbringe dein nächstes Schuljahr in einem von rund 50 Ländern weltweit. Die beiden Kooperationspartner fördern dein Engagement im Sportverein mit bis zu 2.000 Euro, damit du die Möglichkeit hast, interkulturelle Erfahrungen auf der ganzen Welt zu sammeln. Alle Infos gibt’s unter: https://www.afs.de/stipendien.

Weitere Informationen über AFS, die Austauschprogramme sowie Fördermöglichkeiten finden sich unter www.afs.de.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet seit rund 70 Jahren ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. Neben dem Schüler- und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Global Prep Ferienprogrammen und Freiwilligendiensten sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. AFS ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks und arbeitet mit gleichberechtigten Partnern in rund 50 Ländern auf allen Kontinenten zusammen. Über 3.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit für AFS.





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